erik.langhof@schuelerrat-cwg.de/ Oktober 20, 2017/ Allgemein/ 0Kommentare

Bald wird das Sächsische Kultusministerium neu geleitet. Der bisherige 59-jährige Schulleiter Frank Haubitz (parteilos) soll das Amt von Brunhild Kurth (CDU) übernehmen, die Ende September nach fünfeinhalb Jahren Amtszeit aus persönlichen Gründen ihren Rücktritt erklärt hatte. Ministerpräsident Stanislaw Tillich teilte mit, dass er Frank Haubitz zum neuen Staatsminister für Kultus ernennen wird. 

Frank Haubitz ist Pädagoge und seit 1983 Mathematik- und Geografielehrer im Dienst. Zu DDR-Zeiten unterrichtete er in Dresden Abiturklassen. Von 1990 bis 1993 leitete er die 105. Polytechnische Oberschule in Dresden. Danach übernahm er das Gymnasium Dresden-Klotzsche, wo er seine Vision einer Ganztagsschule verwirklichte.

Die Entscheidung Stanislaw Tillichs war für viele eine Überraschung. Auch der Schülersprecher des Christian-Weise-Gymnasiums Aron Michel (18) nimmt die Entscheidung sehr überrascht auf:

„Nach der gestrigen Vorstellung des neuen sächsischen Kultusministers Frank Haubitz, freue ich mich darüber, dass es nun ‚ein Mann vom Fach‘, ein bisheriger Schulleiter, der die bestehenden Probleme am eigenen Leib erfuhr, geschafft hat. Denn sicher ist, dass er bei der ernüchternden Bilanz seiner Vorgänger in diesem Amt wohl wenig schlechter machen wird.

Auch er wird besonders mit einem Gegner zu kämpfen haben: dem sächsischen Finanzministerium, welchem er genügend Geld entlocken muss, um den gravierenden Lehrermangel abzupuffern. Dabei wünsche ich ihm im Namen der Schülerschaft des Christian-Weise-Gymnasiums Zittau herzlich viel Erfolg, denn zusätzlich zu dieser Mammutaufgabe erwarten die Schüler digitale Einrichtungen, die über ein Computerkabinett hinausgehen, zeitgemäße Lehrpläne und moderne Klassenzimmer. Nach einer Schonfrist muss er beweisen, ob er die sächsische Bildungspolitik erfolgreicher gestalten kann als die bisherigen Amtsinhaber.

Ich freue mich auf baldige Erfolge und hoffe, auf eine wesentliche Veränderung, damit nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und Eltern von Verbesserungen in der Schulpolitik profitieren.“

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